Sonntag, 25. Oktober 2020
12:30 - 16:30

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Beschreibung

Bei Salzpapieren handelt es sich um eine fast 200 Jahre alte Technik, beruhend auf der 1840 von William Henry Fox Talbot entwickelten Kalotypie, dem ersten fotografischen Negativ-Positiv-Verfahren. Mit Talbots erfolgreichen Versuchen Bildnegative auf Salzpapier zu belichten und zu fixieren, wurde die unbegrenzte Vervielfältigung von Fotografien möglich. Zusammen mit dem Verein Prozessor stellen wir mit Ihnen in unserer Dunkelkammer Salzpapiere her. Vom Sensibilisieren des Papiers über das Belichten bis zum Fixieren können Sie alle Schritte miterleben. Der Workshop beginnt in der Dauerausstellung des Stadtmuseums, wo wir zusammen historische Salzpapiere aus der Mitte des 19. Jahrhunderts betrachten und etwas über diese Technik erfahren, die in der Geschichte der Fotografie ein Meilenstein war.

Dauer: ca. 70 Minuten. Mehrere Slots beginnend um 12.30, 13.15, 14.30 und 15.15 Uhr. Geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren in Begleitung.

Beschränkte Platzzahl, Anmeldung unter infomuseum@aarau.ch.
Kosten: Museumseintritt und Fr. 10.- Materialbeitrag.

Ablauf:
Einführung in die Salzpapier-Fotografie in der Dauerausstellung
Mit Daniela Nowakowski, Stadtmuseum Aarau

Selber Salzpapiere machen: sensibilisieren, belichten, fixieren
Mit Fabian Trost, Verein Prozessor Aarau und Barbara Spalinger, Staatsarchiv Aargau
Während Ihre Salzpapiere trocknen, können Sie beispielsweise das Schauarchiv Ringier Bildarchiv besuchen. Hier zeigen wir am 25. Oktober den Themenschwerpunkt «Made in Switzerland. Bekannte Produkte und kuriose Geschichten im Pressebild».
Mehr Informationen zum Schauarchiv sind auf unserer Website zu finden.

Unseren Workshop finden Sie auch im Veranstaltungsprogramm des Fotofestival Lenzburg (12. September bis 25. Oktober 2020).