Samstag, 22. Februar 2014
00:00 - 04:00

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Beschreibung

Mit Waldhorn und Tuba, insgesamt sieben Bläsern, spielt das Reto Suhner Nonett aus seinem aktuellen Album COLORS. Reto Suhner arrangierte dazu fast ausnahmslos eigene Kompositionen. Für die Neuvertonung seiner Kompositionen hat Suhner ein Nonett zusammengestellt, das seine Stücke in schillernden, neuen Farben erscheinen lässt. Tatsächlich gibt es Menschen, die Klänge mit Farben in Verbindung bringen können, Synästhesie genannt. Um wahrzunehmen, wie Klangfarben beleben können, braucht man jedoch kein Synästhet zu sein. Die grössere Formation des Nonetts bildet die ideale Leinwand, auf welcher sich die einzelnen Persönlichkeiten ausdrücken können. Suhner verzichtet dabei darauf, das Klavier einzusetzen, schafft jedoch zwischen Ensemble- und interaktiven Passagen einen prägnanten Kontrast. Einzig Bass und Schlagzeug begleiten die fantasievollen Improvisatoren. Das Wechselspiel zwischen festen und fliessenden Formen überrascht und erzeugt Spannung. Spürbar ist Suhners Affinität für die Musik, welche Gil Evans für Miles Davis geschrieben hat. Reto Suhner ist stark in der Schweizer Bigband-Szene verwurzelt. Gemäss Tom Gsteiger ist dies Reto Suhners erstes selbst arrangiertes Meisterstück. Reto Suhner a-cl, as, cl, fl, ss, ts, Adrian Pflugshaupt as, b-cl, bar, electr, fl, ss, ts, Matthias Tschopp b-cl, bar, fl, Lukas Thöni flh, tp, Mark Gebhart frh, Andreas Tschopptb rec, Ching-Tso Lee tub, Dominique Girod b, keyb, Dominik Burkhalter d     TRIO BIONDINI - GODARD - NIGGLI MAVÌ Beginn: 21:45Wenn Luciano Biondini, Michel Godard und Lucas Niggli gemeinsam musizieren, verschwimmen die Grenzen zwischen Alter und Neuer Musik, imaginärer Folklore und Improvisation. Alpenländisch und mediterran zugleich, filigran gewoben und durchzogen von starken Melodien, angetrieben von ebenso kräftigen wie sensiblen, oft komplexen Rhythmen, entwerfen die drei ihren Sound. Dabei integrieren sieThemen von John Coltrane und Johann Sebastian Bach. Memorieren und Erfinden geht bei ihnen Hand in Hand, verbindet sich zu einem gemeinsamen Atem, findet zu einer Musik von grosser Leichtigkeit. Ihre Fähigkeit, beim Zusammenspiel aufeinander einzugehen, lassen sie in beglückender Intensität erleben. Die Musiker bilden ein gleichseitiges Dreieck; sie spielen sich Ideen zu, nehmen diese auf und verändern sie. Verschiedene Kulturen treffen im Trio zusammen: Biondini stammt aus dem italienischen Spoleto, Michel Godard aus der Franche-Comté, und der Zürcher Lucas Niggli verbrachte seine ersten Lebensjahre in Kamerun. Die drei Musiker verständigen sich auf Italienisch, mit Französisch gespickt, nur wenn sie verschiedener Meinung sind, wechseln sie ins Englische. Als Trio formiert haben sie sich im Jahr 2010. Inzwischen zu einer Working Band zusammengewachsen, überraschen die drei mit jedem Konzert aufs Neue.