Sonntag, 30. Januar 2022
11:00 - 12:00

12 .-
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Beschreibung

Aspekte der Pop­ und Subkultur sowie kunstgeschichtliche Stil­ und Kompositionselemente von der Renaissance bis zur Moderne prägen die figurative Kunst von Nicole Eisenman (*1965 in Verdun / F, lebt in New York / USA).

In verschiedenen Medien thematisiert Eisenman die Suche nach einem Identitätsgefühl jenseits binärer Geschlechterrollen und Konventionen. Die Rolle des Menschen in der Anony­mität der Gesellschaft sowie ange­sichts sozialer Konflikte und einengender Machtkonstellationen ist in Eisenmans Œuvre ein Leitmotiv, das bereits Kunstschaffende zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigt hat. In der Ausstellung treten über 70 Gemälde und Papierarbeiten aus allen Schaffensperioden Eisenmans in einen Dialog mit Kunst der Moderne aus den Sammlungen des Aargauer Kunsthauses und der Partnerinstitutionen.

Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit Nicole Eisenman und in Kooperation mit der Kunsthalle Bielefeld, der Fondation Vincent van Gogh Arles und dem Kunst­museum Den Haag.

Geführter Rundgang durch die Ausstellung mit Brigitte Haas oder Astrid Näff, Kunsthistorikerinnen.