Samstag, 8. Juni 2019
21:30 - 22:30

36 .-
Ab 14 Jahren
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Beschreibung

Werden, was man ist. Der Beginn ist harmlos, verspielt, beinahe fröhlich. Der Tanz des Lebens, vielleicht. Wäre da nicht diese groteske Figur, die hinter allem steht, unförmig, sich unbeholfen bewegend. Ihre allmähliche Verwandlung, ihre Entpuppung ist unvorhersehbar, auf sehr poetische Weise unheimlich. Das Innerste nach aussen kehrend. Das Ende zeigt, wie es ist. Wie es sein muss.

Die Performance-Künstlerin Phia Ménard – selbst als Mann geboren – inszeniert das Ringen der menschlichen Seele in (alp-)traumhaften Bildern, drückt den nicht mitteilbaren Schmerz körperlich aus und zeigt ihre Häutung als eine Abfolge unabdingbarer, kämpferischer Tänze mit sich selbst. Die menschliche Verletzlichkeit, unübersehbar, gewinnt.

Die Compagnie Non Nova war im Jahre 2017 mit «L’après-midi d’un foehn – Version 1» am Festival zu Gast.

Bild © Jean-Luc Beaujault